Chinas faszinierende Sehenswürdigkeiten
Geschrieben von Kathrin Wunderlich am 26. Januar 2012
Der Himmelstempel in Peking wurde damals für Rituale der Kaiser genutzt, um die Harmonie und die Ordnung in China und auf der Welt zu erhalten. Dazu wurden oft auf dem Altar Tiere geopfert. Heute gibt es vier Attraktionen in der Parkanlage. zum einen den Himmelaltar, die Halle des Himmelsgewölbes und zum anderen die große Halle des Ernteopfers, als auch die Anlagen, wo die Chinesen morgens ihren Frühsport zu machen, um den Tag zu beginnen. Die Parkanlage ist dreimal größer als die Verbotene Stadt und der meiste Trubel ist in den Morgenstunden. In der Nähe befindet sich das Natural History Museum, welche menschliche Leichenteile und Dinosaurierskelette ausstellt. Wer sich für die alte Architektur des Landes interessiert, sollte den Xiannong Tempel besuchen, der heute ein Museum beinhaltet.
Verbotenen Stadt und Platz des Himmlischen Friedens
Der Eingang zur Verbotenen Stadt ist der Platz des Himmlischen Friedens. Auf diesem Platz kann man das Mao Mausoleum besichtigen, welches den einbalsamierten Mao ausstellt. Im Revolutionsmuseum, welches sich auf der westlichen Seite des Platzes befindet, wird ein Wachsfigurenkabinett ausgestellt. Die Verbotene Stadt, gehört zum Weltkulturerbe. Der Palast hat 9999 Räume. Man sagt das 1000 Räume nur der Himmel besitzt. Die Anlage wurde im Jahr 1420 errichtet und hat mehrere Höfe, Plätze und Hallen. Die größte Halle, ist die Halle zur höchsten Harmonie. Dieser hat Platz für 20.000 Besucher und hier thronte der Kaiser bei festlichen Anlässen, wie Hochzeiten, Geburtstagen oder bei der Verkündung von wichtigen Entscheidungen. Die hinteren Bereiche wurden für die Wohnräume genutzt und beinhaltet eine kaiserliche Gartenanlage.
Die chinesische Mauer
Die große chinesische Mauer, welche sich bei Badaling befindet, ist ungefähr 6.350 Kilometer lang, sieben Meter breit und sieben Meter hoch. Die Mauer wurde 220 v. Chr. erbaut und der Bau dauerte zehn Jahre. Bei diesem Bau kamen viele Menschen um Leben, die dann einfach in die Mauer eingemauert wurden. Gerüchte, dass die Mauer vom Mond aus zu sehen ist, stimmen nicht. Dafür ist die große Mauer zu niedrig und auch zu schmal.
In der Nähe des Lamatempels, befindet sich der Konfuziustempel. Dies ist eine kleine Tempelanlage, die damals dem Konfuzius gewidmet wurde. In chinesischen Schriftzeichen, sind dessen Lehren eingemeißelt. Der Lamatempel wurde im 18. Jahrhundert erbaut und heutzutage leben hier mehr als 1.200 Mönche aus Tibet, der Mandschurei und der Mongolei. Der Tempel hat viele Seitenflügel und Hallen, wobei in der letzten Halle sich ein 26 Meter hoher Buddha aus Holz steht.
Terrakotta-Armee
Die Terrakotta-Armee gilt als achtes Weltwunder der Antike. Die einzelnen Krieger, die nur aus Zufall entdeckt wurden, als Bauern einen Brunnen graben wollten, haben alle verschiedene Gesten und Bemalungen. Die Krieger tragen alle Waffen aus Bronze. Die Terrakotta – Armee gehört zum Weltkulturerbe und umfasst 7.000 Krieger.
Die chinesische Kunst und Artefakte, findet man im Shanghai Museum. Hier finden regelmäßig Sonderausstellungen statt, die man besuchen kann. Hier werden rund 120.000 Objekte aus der chinesischen Kunst und Kultur ausgestellt, die erkundet werden wollen. Die Tausend Buddha Grotten, sind Steinhöhlen, die Wandmalereikunst und Bildhauerei der chinesischen, persischen und indischen Kultur zeigen. Diese Höhlen liegen nordöstlich von der Stadt Turfun und sind die wichtigsten Kunstschatzkammern, die erhalten geblieben sind.
Foto: Peter Bargmann / pixelio.de
Das könnte Sie auch interessieren:
Tags: China, Chinesische Mauer, Terrakotta Armee
Interessanter Post. Würde gern mehr Beitraege zu der Thematik lesen. Freu mich auf die naechsten Posts.