Den Säugling ernähren – Mögliche Probleme

Geschrieben von Silko Vogt am 20. Januar 2012

Die Geburt des eigenen Kindes gehört zu den imposantesten und emotionalsten Erlebnissen im Leben eines Menschen. Ist man nach stundenlangen Wehen aber am Ziel, hat das Kind gesund auf die Welt gebracht, können für die Mehrheit der bisher Kinderlosen unerwartete Probleme entstehen. Das Stillen funktioniert nicht richtig.

Abwärtsspirale der Problemfelder

Wenn eine Mutter ihr Kind stillt, folgt sie einem natürlichen biologischen Nahrungsversorgungsvorgang. Der Nachwuchs wird gefüttert. Nicht wenige sehen sich beim ersten Anlegen des Säuglings aber mit Problematiken konfrontiert – das Kleine saugt nicht richtig und verursacht Risse in den noch nicht abgehärteten Brustwarzen. Oder die Brüste der Mutter produzieren nicht genügend Milch, um dem Nahrungsbedarf des Säuglings gerecht zu werden. Dies kann zu einer enormen körperlichen, vor allem aber psychischen Belastung für junge Eltern werden. Der Einsatz von Abpumpmaschinen ist sehr geläufig, birgt aber die Gefahr, dass die Brüste zuviel Milch produzieren, was für die Mutter ebenfalls zu Schmerzen in der Brustregion führen kann. Auch ist das Abpumpen mit einem enormen Zeitaufwand verbunden, der die ohnehin schon stark eingespannten Eltern an den Rand der Verzweiflung treiben kann. Wie kann ein schwangeres Pärchen also vorgehen, um das Schlimmste zu vermeiden?

Vorbereitung und Heilungsmethoden

Zunächst ist es fundamental wichtig, das Neugeborene mit viel Liebe zu empfangen und zu behandeln, denn nur mit dem Gefühl von Geborgenheit kann das Saugvorgaben des jungen Menschen einher gehen. So können Probleme beim Stillen grundsätzlich auf einem niedrigen Niveau gehalten werden. Im Vorfeld der Geburt sollte die Schwangere die Brustwarzen mit Olivenöl massieren, sodass ein Prozess der ersten Abhärtung gegen spätere Belastungen eingeleitet wird. Beim Anlegen des Kindes sind verschiedene Haltegriffe anzuwenden, damit der Mund des Kindes die Brustwarze von verschiedenen Seiten umschließt und “gleichmäßig” belastet. In den meisten Fällen lassen sich anfängliche Wunden aber nicht verhindern, sodass man diese mittels Lichttherapie behandeln sollte. Ein handelsübliches Rotlicht bietet sich hierfür an und sollte nach jedem Stillvorgang zur Anwendung gebracht werden. Nutzt man diese Technik vor dem Anlegen des Kindes, können die Brüste durch die wärmenden Strahlen mit der Milchproduktion beginnen und verlieren meist viel Muttermilch, ehe der Säugling mit dem Trinken beginnen kann.

Nicht den Mut verlieren

Zusätzlich zur Lichttherapie eignen sich handelsübliche, fettigende Cremes, um den Heilungsprozess zu beschleunigen. Am wichtigsten ist es jedoch, die Zuversicht nicht zu verlieren und energisch an der Besserung zu arbeiten. Muttermilch ist ein wahres Wundermittel zur Stärkung des Immunsystems und sollte nach Möglichkeit verfüttert werden. Nichtsdestotrotz: wird der Nervenkrieg verloren oder ist das Stillen aus anderen Gründen nicht möglich, leistet Prenahrung für Babys mittlerweile gute Dienste.

Foto: Helene Souza / pixelio.de

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Silko Vogt
Autor: Silko Vogt
Kurzvorstellung: Selbstständiger Online-Marketeer und leidenschaftlicher Autor bei zahlreichen Internetportalen. Gern stelle ich Artikel Lesern von CCiUSA zur Verfügung.

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