Die Spionage über die Handyortung
Geschrieben von Albert Kannt am 7. Mai 2012Mobilspionage per Handyortung leicht gemacht
Heutzutage ist es sehr einfach jemanden zu orten, indem man sein Handy oder Smartphone dazu benutzt. Sobald das Gerät bei einem Dienst registriert ist, der die Handyortung unterstützt, ist der Benutzer bereits auffindbar. Dies können sich auch Leute zu Nutze machen, die nie an die Positionsdaten kommen sollten.
Handyortung über soziale Netzwerke
Seitdem es soziale Netzwerke gibt, können viele Positionsdaten sehr leicht herausgefunden werden. Die meisten User, die auf die Netzwerke über ihr Smartphone zugreifen, hinterlassen den Aufenthaltsort direkt beim Posten von Statusen oder dem Verschicken von Nachrichten. Oft sind sie nicht darüber im Klaren, wie viele Informationen mitgeteilt werden und wer alles Einsicht auf diese Daten hat. Auch wenn man eine Person nicht in der Kontaktliste hat, so kann es sein, dass die Pinnwand öffentlich ist und die Person die Aufenthaltspunkte ausmacht. Diese sind zwar nicht immer aktuell, aber nach einer Zeit kann man regelmäßige Routen und Orte fest machen, die jemand besucht oder entlangfährt. Diese Art der Mobilspionage ist nicht verboten. Die User, die die Daten online stellen sollten genau darauf achten, welche Daten sie verteilen, damit es zu keinem Missbrauch kommt.
Handyortung ohne Genehmigung
Für eine direkte Handyortung ist normalerweise eine Genehmigung erforderlich, die per SMS oder online bestätigt werden muss. Bei diversen Cracks allerdings für das iPhone oder Android Handys ist es Hackern gelungen auch ohne Benachrichtigung jemanden zu orten. Dieses Verfahren ist zwar mit Sachkenntnis verbunden, aber bei der Anzahl an Tutorials im Internet auch für einen Laien ausführbar. Man sollte immer im Auge behalten, welche Software oder Cracks man sich installiert. Außerdem sollte immer ein Update installiert werden, da in die Tage gekommene Software anfälliger ist für eine ungewollte Ortung.
Was zu tun ist, wenn man Opfer von Mobilspionage geworden ist
Als erstes sollte man das Handy ausschalten. Im Internet finden sich viele Anleitungen, wie man in dem Falle vorzugehen hat. Meistens kommt man um die Löschung aller Daten nicht herum, da der Wurm versteckt installiert ist und nicht ohne Weiteres entfernt werden kann. Wenn über das technische Know How nicht verfügen sollte, könnte man optional auch einen Handyladen aufsuchen, der qualifizierte Mitarbeiter hat, die das Problem lösen können. Eine Anzeige bei der Polizei ist auch ratsam, führt aber nur selten zur Findung des Täters und den damit verbundenen Erfolg.
>Generelle Tipps zur Handyortung
Bevor man die Handyortung nutzt, sollte man sich die nötigen Informationen durchlesen und sämtliche Warnhinweise der Hersteller beachten. Generell sollte man nie zu fahrlässig mit seinen Daten, vor allem aber mit seinen Positionsdaten umgehen. Man weiß schließlich nie, wer sich aus den Daten einen Vorteil ausarbeiten könnte.
Foto: Gerd Altmann / pixelio.de
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Tags: handyortung, schutzmaßnahmen, sicherheit, spionage