Gute Fotos unter Wasser machen

Geschrieben von Gerold Kemmer am 27. Februar 2012

Schon bald beginnt wieder die warme Jahreszeit, und viele Bundesbürger beginnen bereits jetzt damit, sich Gedanken zu machen, wo sie denn die besten Wochen des Jahres, das heisst ihren Urlaub, verbringen wollen. In den vergangenen Jahren sind Tauch- und Schnorchelurlaube immer beliebter geworden. Vor einigen Jahren war es noch fast undenkbar, dass die breiten Massen es sich einmal würden leisten können, in tropische Traumparadiese zu reisen. Doch die zunehmend sinkenden Kosten für Langstreckenflüge sowie die Erschließung dieser paradiesischen Urlaubsgebiete hat zu tiefgreifenden Umwandlungen geführt. Heute ist es also nichts Ungewöhnliches mehr, wenn jemand von einem Tauchurlaub am Great Barrier Reef in Australien zurückkommt. Es versteht sich von selbst, dass man von solchen Destinationen eine Menge aufregender Bilder zeigen will. Deshalb fragen sich viele, wie sie denn nur gute Fotos mit einer bereits vorhandenen digitalen Kamera unter Wasser machen können.

Unterwassergehäuse

Dies geht ganz leicht mit dem richtigen Unterwassergehäuse. Ein Unterwassergehäuse kann auf zwei Arten konstruiert werden. Zum einen gibt es Gehäuse aus folienartigem Plastik. Diese sind zwar recht kostgünstig, haben jedoch in der Anwendung einen erheblichen Vorteil. Denn durch den Druck im Wasser auf das formbare Plastik wird es schon bei geringen Tauchtiefen unmöglich, die Kamera zu bedienen, da das Wasser die Folie so auf die Knöpfe und Drehregler drückt, dass deren Bedienung nicht mehr durchführbar ist. Deshalb gibt es auch schalenartige Unterwassergehäuse, die allerdings spezielle Aussparungen aus folienartigem Material für die Bedienknöpfe haben. Mit diesen Modellen kann man je nach Hersteller auch in größere Tiefen tauchen. 40 Meter sind mit diesen Produkten eigentlich immer möglich.

Unterwasserkamera

Doch nicht immer kann man sich mit der Anwendung und dem Kauf eines speziellen Unterwassergehäuses anfreunden. Denn die Kosten für ein solches Unterwassergehäuse können leicht den Preis der Kamera erreichen. Aus diesem Grund haben die Hersteller von digitalen Kameras das Segment der Unterwasserkamera etabliert. Diese Kameras entsprechen hinsichtlich Bedienung und Funktion einer herkömmlichen digitalen Kamera. Allerdings sind sie so konstruiert, dass sie in Wassertiefen bis etwa 10 Meter dicht sind. Hinsichtlich des Preises unterscheiden sie sich nicht allzusehr von dem einer herkömmlichen Digitalkamera. Aus diesem Grund macht es durchaus Sinn, den Kauf einer Unterwasserkamera anstelle eines Unterwassergehäuses in Erwägung zu ziehen.

Fotos: s.media / pixelio.de

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Autor: Gerold Kemmer
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