Webdesign Grundlagen

Geschrieben von Kathrin Wunderlich am 26. Januar 2012

Was ist eigentlich Webdesign und welche Ansprüche stellt man an einen Webdesigner? Auf den ersten Blick ist diese Frage recht einfach zu beantworten. Da sich mittlerweile jedoch auch viele Amateur-Webdesigner das Etikett eines professionellen Designers geben, sollte man sich besonders als Auftraggeber im Vorhinein genau diese Frage stellen. Andernfalls läuft man Gefahr, viel Geld für ein mangelhaftes Ergebnis zu bezahlen. Vor diesem Hintergrund sollte man sich die Entscheidung nicht leicht machen sondern gut abwägen und sich zuvor genau informieren.

Ästhetik vs. Theorie

So gibt es auch unter selbsternannten Webdesignern nicht selten den Glauben, Ästhetik sei auch beim Erstellen von Internetseiten alles. Was möglichst vielen Menschen schön erscheine, das müsse gleichzeitig auch gutes Webdesign sein. Bei privaten Projekten mag man mit schönen Farben, Formen und Animationen vielleicht richtig liegen, professionelle Auftraggeber verlangen jedoch meist ein sinnvolles Konzept. Bei kundenorientierten Websites beinhaltet dies vor allem zwei Aspekte: Die Corporate Identity und die Usability.

Corporate Identity und die Macht der Farben

Beim Webdesign einer Unternehmensseite sollte penibel auf die Corporate Identity geachtet werden. In aller Regel steht diese bereits fest und berücksichtigt überdies auch schon die Zielgruppe und das Produkt, beziehungsweise die mit ihm verbundenen Attribute. Warum sonst arbeitet die Website von Beate Uhse wohl mit sinnlichem Rot, während Apple eher auf zeitloses und schlichtes Weiß, Grau und Schwarz setzt? Gutes Webdesign sollte sich also auf jeden Fall am Produkt und der Zielgruppe orientieren und die Wirkung eingesetzter Farben und Formen berücksichtigen. Nur wer diese grundlegenden Dinge beherzigt wird Erfolg mit seiner Online-Präsenz haben.

Die Usability: Den Benutzer nicht aus den Augen verlieren

Besonders Unternehmen und Webmaster aus dem kreativen Bereich (das beste Beispiel sind Werbeagenturen) vernachlässigen den Grundsatz „Form follows Function“. So sind viele Websites zwar äußerst schön anzusehen und bedienen sich innovativer Designs, sind dafür aber unübersichtlich gestaltet. Gutes Webdesign muss aber zunächst einmal funktionieren. Wenn der Besucher vor lauter Design nicht einmal den Gegenstand der Seite erfassen kann, dann ist man klar über das Ziel hinausgeschossen und sollte Designspielereien zugunsten einer übersichtlichen Optik besser verwerfen. Das klingt schlüssig, viele Beispiele aus der Praxis zeigen jedoch, dass sich nicht jeder so verhält.

Foto: Markus Wegner / pixelio.de

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Autor: Kathrin Wunderlich
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2 Kommentare zum Artikel “Webdesign Grundlagen”

  1. Super Post, ich komme jetzt oefter

  2. Das ist ja schon mal eine kleine und gute Einführung in die Grundlagen des Webdesigns. Spannende Sache, doch gibt es nicht irgendwo gute Homepagebaukästen? Sowas muss es doch geben..? So als Laie ist das schon schwierig mit HTML & Co.

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