Wie füttere ich meinen Hund richtig?
Geschrieben von Frank Carstens am 12. März 2012
Für ein gesundes plus langes Hundeleben ist eine richtige Fütterung von großer Bedeutung. Dazu gehört in keinster Weise nur das richtige Futter. Bei der richtigen Wahl mag ein Hundefutter Test unter die Arme greifen. Informationen dazu gibt es zum Beispiel hier. Zur korrekten Hundefütterung gehört indes weit mehr. Auch der Futterplatz, die richtigen Fütterungszeiten und Fütterungsbedingungen sind für das Wohlbehagen sowie richtige Fressverhalten des Hundes elementar.
Mit dem korrekten Futternapf fängt richtiges Füttern an
Bereits bei der Auswahl des richtigen Futternapfes gibt es manche Dinge zu berücksichtigen. Der Napf sollte auf jeden Fall pflegeleicht und zusätzlich beißfest sein. Weiterhin ist ein schwerer Napf besser wie besonders leichte Exemplare, die beim Fressen hin und hergeschoben werden können. Die Unterseite des Futternapfes sollte möglichst rutschfest sein. Der Napf sollte möglichst aus allergiefreiem Werkstoff bestehen. Nicht zuletzt bei Hunden sind Allergien gegen bestimmte Stoffe auf keinen Fall unnormal. Überaus kritisch sollte man somit bei Kunststoffnäpfen wie auch Näpfen aus bestimmten Metalllegierungen sein. Gerade bei großen Hunden werden häufig sogenannte Futterständer empfohlen. Im Gegensatz dazu erfordern die Anatomie und die natürlichen Fressgewohnheiten des Hundes keine erhöht stehenden Näpfe. Von Natur aus ist der beste Freund des Menschen daran gewöhnt, seine Nahrung am Boden aufzunehmen. Futterständer sind darum überflüssig.
Ein Hund braucht einen Futterplatz
Hunde benötigen einen festen Platz zum Fressen. Der Futternapf sollte ausnahmslos am gleichen Ort stehen. Dazu ist zu beachten, dass der Platz dem Hund ein möglichst ungestörtes Fressen ermöglicht. Sind mehrere Hunde im Haushalt, sollte jeder Hund seinen eigenen Futternapf haben. Auf diese Weise können Rangeleien um das Futter vermieden werden. Hunde haben durchaus nicht die besten Tischmanieren und verfrachten sicherlich einmal einen Teil des Futters neben den Napf. Aus diesem Grund sollte der Fressplatz des Hundes gut zu sauber machen sein.
Feste Fütterungszeiten einhalten
Ein Hund sollte regelmäßig und zu festen Zeiten gefüttert werden. Allenfalls zweimal am Tag sollte der Hund in ausreichender Quantität Fressen erhalten. Die Zeiten der Fütterung sollten hierbei eingehalten werden, sodass der Hund sich an feste Zeiten angewöhnen kann. Der Moment der Fütterung sollte so gewählt werden, dass der Hund nach dem Fressen eine Ruhephase von zwei bis drei Stunden hat. Füttern vor dem Gassigehen ist daher alles andere als sehr angebracht. Allgemein sollte dem Hund gewiss nicht dauernd Fressen zur Verfügung stehen. Nach dem Fressen sollten eventuelle Futterreste entfernt werden.
Die passende Futtermenge
Wie groß die Futterportion sein sollte, hängt von vielen Faktoren ab. Zum einen sollte die Futtermenge immer auf Größe und Gewicht des Hundes abgestimmt sein. Aber auch die Futterart spielt eine große Rolle. Bei Fertigfutter, keinen Unterschied machend ob es sich dabei um Trocken- oder Nassfutter handelt, sollten die angegebenen Mengen absolut nicht überschritten werden. Eine Faustregel sollte nichtsdestotrotz stets beachtet werden: Alles, was der Hund nicht innerhalb von fünfzehn Minuten frisst ist zuviel und sollte auch nach Beendigung des Fressens auf keinen Fall stehen bleiben.
Die richtige Wärme des Futters kann Gesundheitsschäden verhüten
Die Hundenahrung sollte immer Raum- oder Körpertemperatur haben. Bekommt der Hund das Fressen geradewegs aus dem Kühlschrank oder gar in tiefgefrorenem Zustand, kann dieses zu Magen- oder Darmproblemen führen.
Futterumstellung immer langsam durchführen
Hunde sind Gewohnheitstiere. So wie sie sich an feste Futterzeiten anpassen, gewöhnen sie sich gleichermaßen an ein bestimmtes Futter. Soll das Futter umgestellt werden, erfolgt eine Umsetzung am besten langsam und in kleinen Schritten. In diesem Fall geht es keinesfalls bloß um eine Geschmacksumstellung, sondern genauso um die Gesundheit des Hundes. Eine abrupte Futterumstellung mag unter Umständen unter anderem zu Verdauungsproblemen führen. Von Natur aus braucht ein Hund keine große Vielfalt in seiner Nahrung. Ob und in wie weit eine geschmackliche Vielfalt beim Futter für einen Hund notwendig ist, kann ganz und gar nicht mit den Essgewohnheiten des Menschen verglichen werden.
Auch Trinken gehört zur Nahrungsaufnahme
Anders als das Fressen sollte dem Hund 24 Stunden lang frisches Wasser in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Im Unterschied zu Katzen kann bei Hunden der Wassernapf am Futterplatz aufgestellt werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass dieser absolut nie leer ist sowie das Wasser immerzu frisch ist.
Foto: Gerd Pfaff / pixelio.de
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Tags: Fütterung, Hund, Hunde, Hundefutter