Wintergarten – extra Wohnraum mit Energiespareffekt

Geschrieben von Tobias Meinhardt am 7. Mai 2012

In der heutigen Zeit wird das Thema Energiesparmaßnahmen geradezu verherrlicht. Doch nicht jeder Hausbesitzer kann sich eine Komplettmodernisierung seines Hauses leisten. Die Kosten einer kompletten Neudämmung eines Gebäudes oder des Wechsels sämtlicher Fenster sprengen schnell das Budget. So müssen alternative Maßnahmen zur Einsparung von Heiz- und Energiekosten in Betracht gezogen werden. In diesem Fall sollte man sich ernsthaft Gedanken über die Anschaffung eines Wintergartens machen. Der durch die Sonne erhitzte Raum bringt nicht nur einen dämmenden Effekt mit sich, er sorgt auch für mehr Platz, der vor Allem in den Sommermonaten gut genutzt werden kann.

Gebrauchte Wintergärten

Die Errichtung eines Wintergartens kann sehr teuer sein. Es gibt aber einige Möglichkeiten zur Einsparung von Kosten beim Bau eines Wintergartens. So können viele Materialen für den Wintergarten gebraucht gekauft werden. So bezahlt man nur einen Bruchteil der Neuanschaffungskosten wenn man Fenster und Trägerelemente aus Metall bezieht die schon in einem Wintergarten oder ähnlichen Bauten eingesetzt wurden. Es gibt auch einige Firmen die einen kompletten Wintergarten gebraucht anbieten. Wichtig ist in beiden Fällen, dass vor dem Kauf darauf geachtet wird, in welchem Zustand sich die gebrauchten Elemente befinden. Wichtige Stoffe zur Isolierung sollten im Regelfall neu gekauft werden. Wenn man Dämmmaterial für den Wintergarten gebraucht kauft, kann eine ausreichende Wärmeisolierung oft nicht gewehrleistet werden. Dies wiederum erhöht die Heizkosten in Wohnwintergärten und so zahlt man zum Erwärmen im Endeffekt mehr als man anfänglich eingespart hat. Die Isolierung sollte in jedem Fall vorab von einem qualifizierten Handwerker überprüft und auf Mängel untersucht werden.

Die richtige Wahl des Wintergartens

Nach der Entscheidung, ob ein gebrauchter oder neuer Wintergarten in Frage kommt, steht nun noch zur Auswahl nach welcher Art der Wintergarten gebaut werden soll. So gibt es einerseits Kaltwintergärten, die nur in den warmen Sommermonaten bewohnbar sind. Andererseits gibt es auch Wohnwintergärten, die das ganze Jahr über als Wohnraum genutzt werden können, was zusätzlichen Komfort in Aussicht stellt. Auch ist die Wahl des Materials entscheidend. So gibt es neben einfachen Holz-Modellen auch Wintergärten aus Aluminium oder Stahl, die deutlich robuster aber dafür wesentlich teurer sind. Hier sollte man sich vorab ausführlich von fachkundigen Beratern informieren lassen.

Foto: s.media / pixelio.de

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Autor: Tobias Meinhardt
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